Hallo Ihr Lieben,
warum wollen Menschen Blumen beim Sterben zusehen? Nur eine Frage aus einem tollen Buch. Weil Dr. Peter Schmidt darin keinen Sinn sieht und er Kakteen sowieso viel lieber mag, verschenkt er einen Kaktus an seine Liebste.
Ein tragisch-komisches Buch von einer Mauer, die es zu überwinden gilt. Lange, sehr lange hat diese Mauer keinen Namen. Erst mit 41, mit lieber eigenen Familie, Haus und gutem Job, erkennt Dr. Peter Schmidt, dass er Autist ist.
Eine wunderbar stachelige Love Story mit Happy End
Ein Autist
und die Liebe? Das ist wie ein schwarzer Schimmel. Unmöglich. Doch Dr.
Peter Schmidt wünscht sich eine Familie und so verfolgt er sein Ziel mit
wissenschaftlicher Akribie und ungewöhnlichen Mitteln. Menschen
betrachtet er lieber von hinten, weil er Hosennähte spannender findet
als Gesichter. Mimik kann er nicht deuten und die Regeln des Flirts und
des gepflegten Small Talks sind ihm ein Rätsel. Also analysiert er
Liebesfilme, erstellt Liebesdiagramme und führt bei geeigneten
Kandidatinnen Fahrradausdauer- und Tropentauglichkeitstests durch – bis
er die Auserwählte zum Tanz auffordert. Denn schließlich soll die Liebe
ja ein Leben lang – und auch auf Reisen! – halten.
Quelle: http://www.buch.de/shop/home/suchartikel/ein_kaktus_zum_valentinstag/peter_schmidt/EAN9783442157778/ID35146926.html?jumpId=31463743&suchId=304eca45-1270-446c-846d-7edd6f2ce306
Fehl am Platz und nicht von dieser Welt, so fühlt sich Peter Schmidt während der Schule, des Studiums und überhaupt im Leben. Doch er hat einen festen Plan: Er will Familienglück mit Haus und Hof.
Er ist nicht in der Lage bei Menschen in seinem Umfeld Stimmungen und Gefühle zu erkennen. Seine Eltern ermahnen ihn immer wieder "menschlicher" zu werden. Peter Schmidt ist ein Einzelgänger, denn nur dann hat er alles unter Kontrolle. Doch seine Sehsucht nach Nähe und Geborgenheit bringt ihn auf eine spannende Reise unbekannter Emotionen und Gefühle.
Er tritt in unzählige Fettnäpfchen, da er nicht mit Redewendungen umgehen kann. Er ist extrem intelligent, macht zahlreiche Forschungsreisen und hat die Marotte, Straßen sammeln zu müssen.
Seine Wutausbrüche sind für sein Umfeld immer wieder unverständlich, weil es sich um vermeintliche Kleinigkeiten handelt. Er ist der Außenseiter in der eigenen Familie. Wenn seine Pläne durch schlechtes Wetter oder andere unvorhersehbare Dinge durchkreuzt werden, dreht er durch. Wenn er vor Euphorie zappelt und durch die Gegend hüpft und springt, gucken Menschen komisch und schütteln den Kopf. Peter Schmidt lebt sein Leben, mit dem Wissen, anders zu sein. Nur das WARUM bleibt lange unergründet.
Mir gefällt das Buch unheimlich gut. Dieses Leben ist so unwirklich. Er hat mit so viele gebildeten Menschen zu tun, und niemand erkennt, dass er ein Autist. Er lebt sein Leben ach seiner Vorstellung von "normal", eckt oft an aber geht stetig seinen Weg.
Ein Buch was Mut macht und unglaublich nahe geht.
Liebe Grüße
Eure Anke
Wir sind wie wir sind
Montag, 26. Oktober 2015
Samstag, 17. Oktober 2015
Vom Krebs Gebissen
Hallo Ihr Lieben,
da bin ich mal wieder. Da ich nun
einige Stephen King Bücher gelesen habe, brauchte ich nun mal wieder
die nackte Realität.
Ein einzigartiger Bericht vom Kampf gegen den Krebs
Sie hat um ihr Leben gekämpft. Operationen, Chemotherapie, Knochenmarktransplantation, Schmerz, Angst und Hoffnungslosigkeit begegnete sie mit unbändigem Lebenswillen. Sie hat überlebt. So wie Marion Knaths hat noch niemand über Krebs geschrieben: hart, humorvoll, nüchtern. Eine Geschichte vom Kampf gegen den Tod und von dem Wunder des Überlebens.
Ein ungewöhnliches Buch, das Betroffenen wie Angehörigen Mut macht.
Sie hat um ihr Leben gekämpft. Operationen, Chemotherapie, Knochenmarktransplantation, Schmerz, Angst und Hoffnungslosigkeit begegnete sie mit unbändigem Lebenswillen. Sie hat überlebt. So wie Marion Knaths hat noch niemand über Krebs geschrieben: hart, humorvoll, nüchtern. Eine Geschichte vom Kampf gegen den Tod und von dem Wunder des Überlebens.
Ein ungewöhnliches Buch, das Betroffenen wie Angehörigen Mut macht.
Quelle: http://www.amazon.de/Krebs-gebissen-Biografien-Marion-Knaths/dp/3455095461
„Vom Krebs Gebissen“ von Marion
Knaths sah ich vor einigen Wochen in der Bibliothek und nahm es mir
letzten Dienstag mal mit. Gestern in Ruhe habe ich es in einem
Rutsch durchgelesen.
Marion Knaths berichtet in vielen
kurzen Kapiteln von der Diagnose, ihrem bisherigem Leben, dem Langen
Kampf, dem brutalen Lungenkrebs und der Sucht nach Zigaretten. Trotz
mehrfachen Aufforderungen von Ärzten mit dem Rauchen umgehend
aufzuhören, kann sie die Finger nicht davon lassen. Sie schreibt
auch offen und authentisch von ihren „Unpässlichkeiten“ dem
spontanen Kotzen in Blumenrabatten oder auf fremde Schuhe. Was
tragisch und komisch zugleich ist.
Der familiärere Zusammenhalt, von
Schwester und Eltern ist stark. Besuche in der Klinik, die unter
vielen Kranken erdrückend wirken können und nicht immer hilfreich
sind. Sie schreibt von unmöglichen Ärzten ohne jegliches
Taktgefühl, wovon es auch aus meine Erfahrung noch genug gibt. Es
ist ein kraftvolles Buch, in dem schwarzer Humor nicht zu kurz kommt.
Ich finde, dass es Kraft spendet und
zeigt auch, dass nicht nur der Körper unter dem Gift leidet, das den
Krebs bekämpft, nein es leidet auch das Innere. Körperliche
Distanz von Freunden und die Blicke auf der Straße können doch
stark am Selbstwerkgefühl knabbern.
Es ist für mich nicht so eingehend wie
das von Nino Rauch „Leben ohne Ende“, aber ich denke, dass liegt
daran, dass Nino Rauch jünger war. Und bei Jugendlichen kommt es mir
einfach erschreckender vor.
Kennt jemand das Buch?
Liebe Grüße
Eure Anke
Leben ohne Ende
Hallo Ihr Lieben,
hier mal ein Buchtipp:
Das Buch beschreibt auf authentische Weise, den Alltag in einer Kinderklinik. Nino Rauch will mit diesem Buch anderen Krebspatienten Kraft und Hoffnung geben, obwohl ihm beides des Öfteren verloren gingen. Der eigene Verfall, das Schwinden der Kraft, das Angewiesen sein auf Hilfe... Ist für ihn, der Profifußballer werden will das schlimmste.
Was mir an der Schreibweise gefällt, ist das es in der Gegenwart geschrieben ist. Man IST mit Nino Rauch, dem 14jährigen Jungen im Krankenhaus. Es ist nicht, das Erzählen vom Vergangenen. Diese Schreibweise lässt noch mehr Nähe und Intimität zu, finde ich. Die ganzen Peinlichkeiten in einem Krankenzimmer, wenn mich sich als Anschauungsobjekt vorkommt. Sich im Beisein der Mutter entblößen muss oder von den Therapien mit der Übelkeit ringt. Das Suchen nach dem großen:
WARUM ich? Letztendlich aber auch das Aufrappeln.
Da ich einen Freund habe, der auch den Krebs im Jugendalter besiegt hat, gab mir das Buch eine neue Sicht.
Ich hatte keinen Krebs und doch weiß ich nur zu gut, wie schnell sich das Leben grundlegend ändern kann. Es ist ein mutiges Buch und sehr intensiv. Ich bin begeistert.
Was ist Eure Meinung?
Liebe Grüße
Eure Anke
hier mal ein Buchtipp:
Eben waren noch Fußballspielen und das erste Mal Schmetterlinge im Bauch die großen Themen seines Lebens, doch dann war sein Kopfkissen eines Morgens voll Blut. Nino Rauch, damals 14 Jahre alt, war von der Diagnose hoffnungslos überfordert, zu dunkel legte sie sich über sein Schicksal: Lymphdrüsenkrebs mit einer Überlebenswahrscheinlichkeit von weniger als 50 Prozent.Quelle: http://www.buch.de/shop/home/rubrikartikel/ID38117592.html?ProvID=10910550
Während Kinder, die überlebt haben, ihre Erinnerungen später oft in "Survivor-Klubs" verarbeiten und unter sich bleiben, wagt sich Nino Rauch vor, um mit seinem Schicksal anderen Kindern und ihren Eltern Mut zu machen. Er erzählt, mit einer Prise Galgenhumor, wie er sich letztendlich erfolgreich durch vier Chemotherapien kämpfte, wie es ist, wenn im Nebenzimmer auf einmal ein Kind fehlt und wenn die eigene Mutter mit Tränen in den Augen um Kraft ringt. Als ehemaliger Patient des St. Anna Kinderspitals zeigt er dabei, was Kinderärzte noch besser machen könnten.
Das Buch beschreibt auf authentische Weise, den Alltag in einer Kinderklinik. Nino Rauch will mit diesem Buch anderen Krebspatienten Kraft und Hoffnung geben, obwohl ihm beides des Öfteren verloren gingen. Der eigene Verfall, das Schwinden der Kraft, das Angewiesen sein auf Hilfe... Ist für ihn, der Profifußballer werden will das schlimmste.
Was mir an der Schreibweise gefällt, ist das es in der Gegenwart geschrieben ist. Man IST mit Nino Rauch, dem 14jährigen Jungen im Krankenhaus. Es ist nicht, das Erzählen vom Vergangenen. Diese Schreibweise lässt noch mehr Nähe und Intimität zu, finde ich. Die ganzen Peinlichkeiten in einem Krankenzimmer, wenn mich sich als Anschauungsobjekt vorkommt. Sich im Beisein der Mutter entblößen muss oder von den Therapien mit der Übelkeit ringt. Das Suchen nach dem großen:
WARUM ich? Letztendlich aber auch das Aufrappeln.
Da ich einen Freund habe, der auch den Krebs im Jugendalter besiegt hat, gab mir das Buch eine neue Sicht.
Ich hatte keinen Krebs und doch weiß ich nur zu gut, wie schnell sich das Leben grundlegend ändern kann. Es ist ein mutiges Buch und sehr intensiv. Ich bin begeistert.
Was ist Eure Meinung?
Liebe Grüße
Eure Anke
Montag, 8. Juni 2015
Supergute Tage...
Hallo Ihr Lieben,
Ende letzten Monats war ich ja mit einer guten Freundin im Theater.
Das Stück hieß: Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone.

von Mark Haddon
Ausgezeichnet mit dem Whitbread Novel Award 2003 und dem Commonwealth Writers Prize 2004, Best First Book
Altersempfehlung: 12 - 15 Jahre
Nun habe ich mir letzte Woche das Buch von Mark Haddon in der Bibliothek ausgeliehen. Heute habe ich die letzten Seiten gelesen. Einerseits war ich schwer begeistert, andererseits auch manchmal echt genervt.
Ich muss aber zugeben, dass das Theaterstück echt nah am Buch dran war. Beeindruckt bin ich, weil Mark Haddon in der Ich-Form schreibt und sich unheimlich gut in den Verstand eines Autisten hinein versetzt. Mark Haddon hat jahrelang mit geistig- und körperbehinderten Menschen zusammen gearbeitet. Und ich finde seine Beschreibungen sehr authentisch und bildlich geschildert.
Nervig aber extrem realistisch, sind die ganzen Abschweifungen, die auch im Theater sehr gut dargestellt wurden. Christopher Boone ist nicht gradlinig. Er verfängt sich in Erklärungen und verwirrender Rückschlüsse, die mit dem Thema nicht oder nur weit entfernt zu tun haben. Da ich aber während meiner Schul- und Ausbildungszeit mit einem Asperger-Autist etwas befreundet war, kann ich sagen, das dies sehr wohl so sein kann. Sicher sollte man nicht auf alle schließen, da jede Form von Autismus tausend Gesichter hat, wie jede andere Behinderung auch.
Christopher Boone stellt sich seinen Ängsten. Es ist fabelhaft beschrieben, wie sich seine Angst- und Wutattacken äußern. Er begibt sich auf eine ungewisse Reise. Was für einen 15 jährigen Jungen, der noch nie alleine über die Straße in der er wohnt hinaus kam, eine riesige Herausforderung ist.
Ein Buch, das zeigt dass man seine Träume verwirklichen und über sich hinaus wachsen kann.
Eine Empfehlung!
Liebe Grüße
Eure Anke
Ende letzten Monats war ich ja mit einer guten Freundin im Theater.
Das Stück hieß: Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone.
von Mark Haddon
Ausgezeichnet mit dem Whitbread Novel Award 2003 und dem Commonwealth Writers Prize 2004, Best First Book
Altersempfehlung: 12 - 15 Jahre
Nun habe ich mir letzte Woche das Buch von Mark Haddon in der Bibliothek ausgeliehen. Heute habe ich die letzten Seiten gelesen. Einerseits war ich schwer begeistert, andererseits auch manchmal echt genervt.
Ich muss aber zugeben, dass das Theaterstück echt nah am Buch dran war. Beeindruckt bin ich, weil Mark Haddon in der Ich-Form schreibt und sich unheimlich gut in den Verstand eines Autisten hinein versetzt. Mark Haddon hat jahrelang mit geistig- und körperbehinderten Menschen zusammen gearbeitet. Und ich finde seine Beschreibungen sehr authentisch und bildlich geschildert.
Nervig aber extrem realistisch, sind die ganzen Abschweifungen, die auch im Theater sehr gut dargestellt wurden. Christopher Boone ist nicht gradlinig. Er verfängt sich in Erklärungen und verwirrender Rückschlüsse, die mit dem Thema nicht oder nur weit entfernt zu tun haben. Da ich aber während meiner Schul- und Ausbildungszeit mit einem Asperger-Autist etwas befreundet war, kann ich sagen, das dies sehr wohl so sein kann. Sicher sollte man nicht auf alle schließen, da jede Form von Autismus tausend Gesichter hat, wie jede andere Behinderung auch.
Christopher Boone stellt sich seinen Ängsten. Es ist fabelhaft beschrieben, wie sich seine Angst- und Wutattacken äußern. Er begibt sich auf eine ungewisse Reise. Was für einen 15 jährigen Jungen, der noch nie alleine über die Straße in der er wohnt hinaus kam, eine riesige Herausforderung ist.
Ein Buch, das zeigt dass man seine Träume verwirklichen und über sich hinaus wachsen kann.
Eine Empfehlung!
Liebe Grüße
Eure Anke
Donnerstag, 4. Juni 2015
Troll Faxi
Hallo Ihr Lieben,
im letzten Monat hatte Karen einen tollen Eintrag zu einem Kinderbuch hier geblogt.
Zum Shop!
Troll Faxi und sein Stuhl mit Rädern von Doris Hesseler
Ich habe mir (also für meinen Neffen zum Geburtstag) dieses Buch bestellt.
Heute Vormittag bei einem schönen Cappuccino habe ich es dann gelesen. Es ist ein wunderbares Buch, wie ich finde. Der Text ist einfach, für Kinder gut verständlich. Die Illustrationen finde ich sehr gelungen. Und die Aufgliederung ist einfach mit verschieden Überschriften dargestellt. Ich finde, dass das Buch für kleine Kinder gut geeignet ist. Er erklärt in einfacher Darstellung, dass es normal ist anders zu sein. Mein kleiner Neffe ist vier, somit muss es ihm noch vorgelesen werden. Aber ich würde es auch für die ersten Schulklassen empfehlen oder in KiTas.
Mir hat es jedenfalls sehr gefallen und da es Fortsetzungen gibt, werde ich dran bleiben.
Liebe Grüße
Eure Anke
im letzten Monat hatte Karen einen tollen Eintrag zu einem Kinderbuch hier geblogt.
Zum Shop!
Troll Faxi und sein Stuhl mit Rädern von Doris Hesseler
Ich habe mir (also für meinen Neffen zum Geburtstag) dieses Buch bestellt.
Heute Vormittag bei einem schönen Cappuccino habe ich es dann gelesen. Es ist ein wunderbares Buch, wie ich finde. Der Text ist einfach, für Kinder gut verständlich. Die Illustrationen finde ich sehr gelungen. Und die Aufgliederung ist einfach mit verschieden Überschriften dargestellt. Ich finde, dass das Buch für kleine Kinder gut geeignet ist. Er erklärt in einfacher Darstellung, dass es normal ist anders zu sein. Mein kleiner Neffe ist vier, somit muss es ihm noch vorgelesen werden. Aber ich würde es auch für die ersten Schulklassen empfehlen oder in KiTas.
Mir hat es jedenfalls sehr gefallen und da es Fortsetzungen gibt, werde ich dran bleiben.
Liebe Grüße
Eure Anke
Montag, 1. Juni 2015
SUPERGUTE TAGE ODER DIE SONDERBARE WELT DES CHRISTOPHER BOONE
Hallo Ihr Lieben,
am Samstag ging es ins Theater! Die Karten bekam ich von Kultür! Eine gute Freundin begleitete mich.
Das Stück hieß: Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone. Ein komischer Name dachte ich. Aber als ich (in der Stück-Beschreibung) erkannte, dass es um einen autistischen Jungen geht, war ich froh, die Tickets angenommen zu haben. Das ganze spielte dann auch noch im wunderschönen Hans Otto Theater!
Es ist ein Buch, dass ins Theater gebracht wurde und wie ich finde unheimlich echt rüber kommt. Das Buch werde ich nun auf jeden Fall auch lesen, so hat mich dieses Stück mitgerissen.
Es geht um einen 15 jährigen Jungen, der das Asperger-Syndrom (eine Form des Autismus) hat. Christopher Boone findet denn toten Hund der Nachbarin und wird verdächtigt. Doch Christopher Boone sagt IMMER die Wahrheit und er war es nicht. Um diesen fiesen Mord aufzuklären springt er über seinen eigenen Schatten und begibt sich auf eine ungewisse Reise.
Im ersten Teil des Stückes, hatte mich der Schauspieler, der diese schwierige Rolle inne hat, fest davon überzeugt, das er wirklich Autist ist. Es war so authentisch und fast real. Es war bemerkenswert. Mit wenigen Mitteln auf der Bühne wurden Räume, Straßen, Bahnhöfe gezaubert, die man fast greifen konnte. Es war nicht blanker Ernst mit dem erhobenen Zeigefinger, es war überaus humorvoll.
Auch der zweite Teil vermittelte diesen Eindruck der Echtheit. Meine Freundin und ich waren begeistert von der Umsetzung und hatten genug Gesprächsstoff für die Rückfahrt. Auch wenn uns das Ende nicht ganz einleuchtete war das Stück fabelhaft.
Wenn Ihr es mal anschauen könnt, ich kann es nur empfehlen!
Liebe Grüße
Eure Anke
am Samstag ging es ins Theater! Die Karten bekam ich von Kultür! Eine gute Freundin begleitete mich.
Das Stück hieß: Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone. Ein komischer Name dachte ich. Aber als ich (in der Stück-Beschreibung) erkannte, dass es um einen autistischen Jungen geht, war ich froh, die Tickets angenommen zu haben. Das ganze spielte dann auch noch im wunderschönen Hans Otto Theater!
Es ist ein Buch, dass ins Theater gebracht wurde und wie ich finde unheimlich echt rüber kommt. Das Buch werde ich nun auf jeden Fall auch lesen, so hat mich dieses Stück mitgerissen.
Es geht um einen 15 jährigen Jungen, der das Asperger-Syndrom (eine Form des Autismus) hat. Christopher Boone findet denn toten Hund der Nachbarin und wird verdächtigt. Doch Christopher Boone sagt IMMER die Wahrheit und er war es nicht. Um diesen fiesen Mord aufzuklären springt er über seinen eigenen Schatten und begibt sich auf eine ungewisse Reise.
Im ersten Teil des Stückes, hatte mich der Schauspieler, der diese schwierige Rolle inne hat, fest davon überzeugt, das er wirklich Autist ist. Es war so authentisch und fast real. Es war bemerkenswert. Mit wenigen Mitteln auf der Bühne wurden Räume, Straßen, Bahnhöfe gezaubert, die man fast greifen konnte. Es war nicht blanker Ernst mit dem erhobenen Zeigefinger, es war überaus humorvoll.
Auch der zweite Teil vermittelte diesen Eindruck der Echtheit. Meine Freundin und ich waren begeistert von der Umsetzung und hatten genug Gesprächsstoff für die Rückfahrt. Auch wenn uns das Ende nicht ganz einleuchtete war das Stück fabelhaft.
Wenn Ihr es mal anschauen könnt, ich kann es nur empfehlen!
Liebe Grüße
Eure Anke
Samstag, 11. Februar 2012
Tipp - Behinderung: Kino: Ziemlich beste Freunde
Hallo Ihr Lieben,
Ein großartiger Film, vielleicht gerade weil das Leben diese Geschichte geschrieben hat. Diese Film ist so passiert und das macht den Reiz daran aus.
http://www.bild.de/unterhaltung/kino/ziemlich-beste-freunde/die-wahre-geschichte-hinter-dem-film-22023428.bild.html
http://www.zeit.de/kultur/2012-01/film-ziemlich-beste-freunde
Meine Meinung zum Film. Er ist gelungen, er ist witzig und trifft es auf den Punkt. Menschen mit Behinderung haben das Mitleid und das Einpacken in Watte satt. Und Driss (Omar Sy) unterlässt diese ganze Vorsicht total. Das beeindruckt den Querschnittsgelähmten Philippe (François Cluzet).
Und auch als Philippe über Selbstmord scherzt, weil sein Leben so ohne Sinn zu sein scheint macht traurig, bedrückt aber es ist die pure Realität. Wenn ein Mensch, der sein ganzes Leben erfolgreich war, eine Familie hatte um die er sich kümmerte, die er versorgen konnte und nun allein verdursten und verhungern wurde weil keine da ist, der ihn füttert,, zerfrisst dieses Gefühl der Abhängigkeit diesen Menschen.
Glaubt mir, ich weiß wovon ich rede!
Und nun dieser neue Pfleger, der das alles zum ersten Mal sieht und für den Philippe ein ganz normaler Mann ist. Klar werden Späße gemacht ob er noch einen hoch kriegt aber es ist keines Wegs unwürdig, es ist viel mehr charmant verpackt.
Es ist ein ehrlicher, gut gespielter Film. Ich muss auch sagen das es nicht einfach ist, zu spielen, man könne nichts. Ihr werdet lachen, aber versucht Euch mal nur eine Stunde lang nicht zu bewegen. Schauspielerisch sehr gut gemacht.
Das einzige was mich etwas störte war die Utopie das komischerweise alle Gebäude barrierefrei zu erreichen waren, aber ich war noch nie in Frankreich somit kann ich mir darüber kein Urteil erlauben für deutsche Verhältnisse jedoch unwahrscheinlich...
Liebe Grüße
Eure Anke
Ein großartiger Film, vielleicht gerade weil das Leben diese Geschichte geschrieben hat. Diese Film ist so passiert und das macht den Reiz daran aus.
http://www.bild.de/unterhaltung/kino/ziemlich-beste-freunde/die-wahre-geschichte-hinter-dem-film-22023428.bild.html
http://www.zeit.de/kultur/2012-01/film-ziemlich-beste-freunde
Meine Meinung zum Film. Er ist gelungen, er ist witzig und trifft es auf den Punkt. Menschen mit Behinderung haben das Mitleid und das Einpacken in Watte satt. Und Driss (Omar Sy) unterlässt diese ganze Vorsicht total. Das beeindruckt den Querschnittsgelähmten Philippe (François Cluzet).
Und auch als Philippe über Selbstmord scherzt, weil sein Leben so ohne Sinn zu sein scheint macht traurig, bedrückt aber es ist die pure Realität. Wenn ein Mensch, der sein ganzes Leben erfolgreich war, eine Familie hatte um die er sich kümmerte, die er versorgen konnte und nun allein verdursten und verhungern wurde weil keine da ist, der ihn füttert,, zerfrisst dieses Gefühl der Abhängigkeit diesen Menschen.
Glaubt mir, ich weiß wovon ich rede!
Und nun dieser neue Pfleger, der das alles zum ersten Mal sieht und für den Philippe ein ganz normaler Mann ist. Klar werden Späße gemacht ob er noch einen hoch kriegt aber es ist keines Wegs unwürdig, es ist viel mehr charmant verpackt.
Es ist ein ehrlicher, gut gespielter Film. Ich muss auch sagen das es nicht einfach ist, zu spielen, man könne nichts. Ihr werdet lachen, aber versucht Euch mal nur eine Stunde lang nicht zu bewegen. Schauspielerisch sehr gut gemacht.
Das einzige was mich etwas störte war die Utopie das komischerweise alle Gebäude barrierefrei zu erreichen waren, aber ich war noch nie in Frankreich somit kann ich mir darüber kein Urteil erlauben für deutsche Verhältnisse jedoch unwahrscheinlich...
Liebe Grüße
Eure Anke
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