Samstag, 17. Oktober 2015

Vom Krebs Gebissen

Hallo Ihr Lieben,

da bin ich mal wieder. Da ich nun einige Stephen King Bücher gelesen habe, brauchte ich nun mal wieder die nackte Realität.

Ein einzigartiger Bericht vom Kampf gegen den Krebs
Sie hat um ihr Leben gekämpft. Operationen, Chemotherapie, Knochenmarktransplantation, Schmerz, Angst und Hoffnungslosigkeit begegnete sie mit unbändigem Lebenswillen. Sie hat überlebt. So wie Marion Knaths hat noch niemand über Krebs geschrieben: hart, humorvoll, nüchtern. Eine Geschichte vom Kampf gegen den Tod und von dem Wunder des Überlebens.

Ein ungewöhnliches Buch, das Betroffenen wie Angehörigen Mut macht.

Quelle: http://www.amazon.de/Krebs-gebissen-Biografien-Marion-Knaths/dp/3455095461

„Vom Krebs Gebissen“ von Marion Knaths sah ich vor einigen Wochen in der Bibliothek und nahm es mir letzten Dienstag mal mit. Gestern in Ruhe habe ich es in einem Rutsch durchgelesen.

Marion Knaths berichtet in vielen kurzen Kapiteln von der Diagnose, ihrem bisherigem Leben, dem Langen Kampf, dem brutalen Lungenkrebs und der Sucht nach Zigaretten. Trotz mehrfachen Aufforderungen von Ärzten mit dem Rauchen umgehend aufzuhören, kann sie die Finger nicht davon lassen. Sie schreibt auch offen und authentisch von ihren „Unpässlichkeiten“ dem spontanen Kotzen in Blumenrabatten oder auf fremde Schuhe. Was tragisch und komisch zugleich ist.

Der familiärere Zusammenhalt, von Schwester und Eltern ist stark. Besuche in der Klinik, die unter vielen Kranken erdrückend wirken können und nicht immer hilfreich sind. Sie schreibt von unmöglichen Ärzten ohne jegliches Taktgefühl, wovon es auch aus meine Erfahrung noch genug gibt. Es ist ein kraftvolles Buch, in dem schwarzer Humor nicht zu kurz kommt.

Ich finde, dass es Kraft spendet und zeigt auch, dass nicht nur der Körper unter dem Gift leidet, das den Krebs bekämpft, nein es leidet auch das Innere. Körperliche Distanz von Freunden und die Blicke auf der Straße können doch stark am Selbstwerkgefühl knabbern.

Es ist für mich nicht so eingehend wie das von Nino Rauch „Leben ohne Ende“, aber ich denke, dass liegt daran, dass Nino Rauch jünger war. Und bei Jugendlichen kommt es mir einfach erschreckender vor.

Kennt jemand das Buch?

Liebe Grüße
Eure Anke

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen