Montag, 8. Juni 2015

Supergute Tage...

Hallo Ihr Lieben,

Ende letzten Monats war ich ja mit einer guten Freundin im Theater.
Das Stück hieß: Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone.

von Mark Haddon
Ausgezeichnet mit dem Whitbread Novel Award 2003 und dem Commonwealth Writers Prize 2004, Best First Book
Altersempfehlung: 12 - 15 Jahre

Nun habe ich mir letzte Woche das Buch von Mark Haddon in der Bibliothek ausgeliehen. Heute habe ich die letzten Seiten gelesen. Einerseits war ich schwer begeistert, andererseits auch manchmal echt genervt.

Ich muss aber zugeben, dass das Theaterstück echt nah am Buch dran war. Beeindruckt bin ich, weil Mark Haddon in der Ich-Form schreibt und sich unheimlich gut in den Verstand eines Autisten hinein versetzt. Mark Haddon hat jahrelang mit geistig- und körperbehinderten Menschen zusammen gearbeitet. Und ich finde seine Beschreibungen sehr authentisch und bildlich geschildert.
Nervig aber extrem realistisch, sind die ganzen Abschweifungen, die auch im Theater sehr gut dargestellt wurden. Christopher Boone ist nicht gradlinig. Er verfängt sich in Erklärungen und verwirrender Rückschlüsse, die mit dem Thema nicht oder nur weit entfernt zu tun haben. Da ich aber während meiner Schul- und Ausbildungszeit mit einem Asperger-Autist etwas befreundet war, kann ich sagen, das dies sehr wohl so sein kann. Sicher sollte man nicht auf alle schließen, da jede Form von Autismus tausend Gesichter hat, wie jede andere Behinderung auch.
Christopher Boone stellt sich seinen Ängsten. Es ist fabelhaft beschrieben, wie sich seine Angst- und Wutattacken äußern. Er begibt sich auf eine ungewisse Reise. Was für einen 15 jährigen Jungen, der noch nie alleine über die Straße in der er wohnt hinaus kam, eine riesige Herausforderung ist.
Ein Buch, das zeigt dass man seine Träume verwirklichen und über sich hinaus wachsen kann.
Eine Empfehlung!

Liebe Grüße
Eure Anke

Donnerstag, 4. Juni 2015

Troll Faxi

Hallo Ihr Lieben,

im letzten Monat hatte Karen einen tollen Eintrag zu einem Kinderbuch hier geblogt. 

Zum Shop!

Troll Faxi und sein Stuhl mit Rädern von Doris Hesseler
 
Ich habe mir (also für meinen Neffen zum Geburtstag) dieses Buch bestellt.
Heute Vormittag bei einem schönen Cappuccino habe ich es dann gelesen. Es ist ein wunderbares Buch, wie ich finde. Der Text ist einfach, für Kinder gut verständlich. Die Illustrationen finde ich sehr gelungen. Und die Aufgliederung ist einfach mit verschieden Überschriften dargestellt. Ich finde, dass das Buch für kleine Kinder gut geeignet ist. Er erklärt in einfacher Darstellung, dass es normal ist anders zu sein. Mein kleiner Neffe ist vier, somit muss es ihm noch vorgelesen werden. Aber ich würde es auch für die ersten Schulklassen empfehlen oder in KiTas.

Mir hat es jedenfalls sehr gefallen und da es Fortsetzungen gibt, werde ich dran bleiben.

Liebe Grüße
Eure Anke

Montag, 1. Juni 2015

SUPERGUTE TAGE ODER DIE SONDERBARE WELT DES CHRISTOPHER BOONE

Hallo Ihr Lieben,

am Samstag ging es ins Theater! Die Karten bekam ich von Kultür! Eine gute Freundin begleitete mich.

Das Stück hieß: Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone. Ein komischer Name dachte ich. Aber als ich (in der Stück-Beschreibung) erkannte, dass es um einen autistischen Jungen geht, war ich froh, die Tickets angenommen zu haben. Das ganze spielte dann auch noch im wunderschönen Hans Otto Theater!

Es ist ein Buch, dass ins Theater gebracht wurde und wie ich finde unheimlich echt rüber kommt. Das Buch werde ich nun auf jeden Fall auch lesen, so hat mich dieses Stück mitgerissen.
Es geht um einen 15 jährigen Jungen, der das Asperger-Syndrom (eine Form des Autismus) hat. Christopher Boone findet denn toten Hund der Nachbarin und wird verdächtigt. Doch Christopher Boone sagt IMMER die Wahrheit und er war es nicht. Um diesen fiesen Mord aufzuklären springt er über seinen eigenen Schatten und begibt sich auf eine ungewisse Reise.
Im ersten Teil des Stückes, hatte mich der Schauspieler, der diese schwierige Rolle inne hat, fest davon überzeugt, das er wirklich Autist ist. Es war so authentisch und fast real. Es war bemerkenswert. Mit wenigen Mitteln auf der Bühne wurden Räume, Straßen, Bahnhöfe gezaubert, die man fast greifen konnte. Es war nicht blanker Ernst mit dem erhobenen Zeigefinger, es war überaus humorvoll.

Auch der zweite Teil vermittelte diesen Eindruck der Echtheit. Meine Freundin und ich waren begeistert von der Umsetzung und hatten genug Gesprächsstoff für die Rückfahrt. Auch wenn uns das Ende nicht ganz einleuchtete war das Stück fabelhaft.

Wenn Ihr es mal anschauen könnt, ich kann es nur empfehlen!

Liebe Grüße
Eure Anke