Hallo Ihr Lieben,
am Samstag ging es ins Theater! Die Karten bekam ich von Kultür! Eine gute Freundin begleitete mich.
Das Stück hieß: Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone.
Ein komischer Name dachte ich. Aber als ich (in der Stück-Beschreibung)
erkannte, dass es um einen autistischen Jungen geht, war ich froh, die
Tickets angenommen zu haben. Das ganze spielte dann auch noch im
wunderschönen Hans Otto Theater!
Es ist ein Buch,
dass ins Theater gebracht wurde und wie ich finde unheimlich echt rüber
kommt. Das Buch werde ich nun auf jeden Fall auch lesen, so hat mich
dieses Stück mitgerissen.
Es geht um einen 15 jährigen Jungen, der das Asperger-Syndrom (eine
Form des Autismus) hat. Christopher Boone findet denn toten Hund der
Nachbarin und wird verdächtigt. Doch Christopher Boone sagt IMMER die
Wahrheit und er war es nicht. Um diesen fiesen Mord aufzuklären springt
er über seinen eigenen Schatten und begibt sich auf eine ungewisse
Reise.
Im ersten Teil des Stückes, hatte mich der Schauspieler, der diese
schwierige Rolle inne hat, fest davon überzeugt, das er wirklich Autist
ist. Es war so authentisch und fast real. Es war bemerkenswert. Mit
wenigen Mitteln auf der Bühne wurden Räume, Straßen, Bahnhöfe gezaubert,
die man fast greifen konnte. Es war nicht blanker Ernst mit dem
erhobenen Zeigefinger, es war überaus humorvoll.
Auch der zweite Teil vermittelte diesen Eindruck der Echtheit. Meine
Freundin und ich waren begeistert von der Umsetzung und hatten genug
Gesprächsstoff für die Rückfahrt. Auch wenn uns das Ende nicht ganz
einleuchtete war das Stück fabelhaft.
Wenn Ihr es mal anschauen könnt, ich kann es nur empfehlen!
Liebe Grüße
Eure Anke
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