Montag, 1. Juni 2015

SUPERGUTE TAGE ODER DIE SONDERBARE WELT DES CHRISTOPHER BOONE

Hallo Ihr Lieben,

am Samstag ging es ins Theater! Die Karten bekam ich von Kultür! Eine gute Freundin begleitete mich.

Das Stück hieß: Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone. Ein komischer Name dachte ich. Aber als ich (in der Stück-Beschreibung) erkannte, dass es um einen autistischen Jungen geht, war ich froh, die Tickets angenommen zu haben. Das ganze spielte dann auch noch im wunderschönen Hans Otto Theater!

Es ist ein Buch, dass ins Theater gebracht wurde und wie ich finde unheimlich echt rüber kommt. Das Buch werde ich nun auf jeden Fall auch lesen, so hat mich dieses Stück mitgerissen.
Es geht um einen 15 jährigen Jungen, der das Asperger-Syndrom (eine Form des Autismus) hat. Christopher Boone findet denn toten Hund der Nachbarin und wird verdächtigt. Doch Christopher Boone sagt IMMER die Wahrheit und er war es nicht. Um diesen fiesen Mord aufzuklären springt er über seinen eigenen Schatten und begibt sich auf eine ungewisse Reise.
Im ersten Teil des Stückes, hatte mich der Schauspieler, der diese schwierige Rolle inne hat, fest davon überzeugt, das er wirklich Autist ist. Es war so authentisch und fast real. Es war bemerkenswert. Mit wenigen Mitteln auf der Bühne wurden Räume, Straßen, Bahnhöfe gezaubert, die man fast greifen konnte. Es war nicht blanker Ernst mit dem erhobenen Zeigefinger, es war überaus humorvoll.

Auch der zweite Teil vermittelte diesen Eindruck der Echtheit. Meine Freundin und ich waren begeistert von der Umsetzung und hatten genug Gesprächsstoff für die Rückfahrt. Auch wenn uns das Ende nicht ganz einleuchtete war das Stück fabelhaft.

Wenn Ihr es mal anschauen könnt, ich kann es nur empfehlen!

Liebe Grüße
Eure Anke

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