Ein großartiger Film, vielleicht gerade weil das Leben diese Geschichte geschrieben hat. Diese Film ist so passiert und das macht den Reiz daran aus.
http://www.bild.de/unterhaltung/kino/ziemlich-beste-freunde/die-wahre-geschichte-hinter-dem-film-22023428.bild.html
http://www.zeit.de/kultur/2012-01/film-ziemlich-beste-freunde
Meine Meinung zum Film. Er ist gelungen, er ist witzig und trifft es auf den Punkt. Menschen mit Behinderung haben das Mitleid und das Einpacken in Watte satt. Und Driss (Omar Sy) unterlässt diese ganze Vorsicht total. Das beeindruckt den Querschnittsgelähmten Philippe (François Cluzet).
Und auch als Philippe über Selbstmord scherzt, weil sein Leben so ohne Sinn zu sein scheint macht traurig, bedrückt aber es ist die pure Realität. Wenn ein Mensch, der sein ganzes Leben erfolgreich war, eine Familie hatte um die er sich kümmerte, die er versorgen konnte und nun allein verdursten und verhungern wurde weil keine da ist, der ihn füttert,, zerfrisst dieses Gefühl der Abhängigkeit diesen Menschen.
Glaubt mir, ich weiß wovon ich rede!
Und nun dieser neue Pfleger, der das alles zum ersten Mal sieht und für den Philippe ein ganz normaler Mann ist. Klar werden Späße gemacht ob er noch einen hoch kriegt aber es ist keines Wegs unwürdig, es ist viel mehr charmant verpackt.
Es ist ein ehrlicher, gut gespielter Film. Ich muss auch sagen das es nicht einfach ist, zu spielen, man könne nichts. Ihr werdet lachen, aber versucht Euch mal nur eine Stunde lang nicht zu bewegen. Schauspielerisch sehr gut gemacht.
Das einzige was mich etwas störte war die Utopie das komischerweise alle Gebäude barrierefrei zu erreichen waren, aber ich war noch nie in Frankreich somit kann ich mir darüber kein Urteil erlauben für deutsche Verhältnisse jedoch unwahrscheinlich...
Liebe Grüße
Eure Anke
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